FAQ 1.10 ( Frequently Asked Questions bedeutet : Häufig gestellte Fragen ) |
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Material Öle für Ölfarben Alle Öle sind nach Ihrer völligen Durchtrocknung nicht mehr durch Terpentine und Terpentinöle anlösbar und auflösbar. Bei vielen Harzen ist dies leider nicht der fall. Leinöl : alle Leinöle neigen dazu bei Dunkelheit und Alterung zu gilben,dies zu verlangsamen sind zur Zeit keine Möglichkeiten bekannt. Leinöl kaltgeschlagen sollte eine hellgelbe Farbe haben, es ist auch sehr gut geeignet um Naturhölzer zu schützen. Trockenzeit beachten, und möglichst dünn auftragen. Leinöl gebleicht ohne Siccativ enthält keine Mittel
zur schnelleren Trocknung. Leinölfirnis ist ein Leinöl welchem Mittel zur schnelleren Trocknung zugesetzt wurden. Als Firnis aufgetragen erhöht es den Glanz. Es ist aber kein UV-Schutz enthalten. Leinöl-Standöl ist heute nicht mehr ein durch Wärme und Sonnenlicht eingedicktes Öl. Es wir durch hohe Erwärmung unter Sauerstoffausschluß hergestellt. Leinöl-Sonneneingedickt ein Öl mit ähnlichen Eigenschaften wie Leinöl-Standöl. Mohnöl heller, weniger gilbend und langsamer trocknend als Leinöl. Für weiße und helle Farben geeignet. Darf nicht für starke Lasuren verwendet werden. Probleme bei der Trocknung können auftreten. Walnussöl gilbt weit weniger als Leinöl, leider trocknet es dafür aber viel langsamer und ist nicht leicht zu beschaffen. Walnussöl mit Siccativ gilbt auch weit weniger als Leinöl, durch die Zusätze trocknet es aber zügig durch. Walnussöl-Sonneneingedickt ist recht kostspielig, ca. 230,- Euro/Ltr. Die Trocknung ist nicht so zügig wie bei Ölen welchen Siccative zugesetzt wurden. Sonnenblumenöl hat annähernd die gleichen Eigenschaften wie Mohnöl. Wenn erhältlich sollte gebleichtes und entschleimtes Öl vorgezogen werden.
Dürrholz im Februar 2004 |
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